echt. Im Glauben wachsen

Student werden - Christ sein

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Student werden und Christ sein. Jedes Jahr beginnen Tausende junger Erwachsener ein Studium an einer deutschen Universität oder Fachhochschule. Für die meisten ist das nicht einfach die Verlängerung der Schulzeit, sondern ein neuer Lebensabschnitt beginnt: an einem neuen Wohnort allein leben, ungekannte Möglichkeiten entdecken aber auch neue Verpflichtungen erfüllen, Entscheidungen fürs Leben treffen. Für die meisten studierenden EC‘ler bedeutet es auch, im neuen Lebensrhythmus ihr Leben im Glauben neu zu gestalten. Einigen Fragen kann kein christlicher Student ausweichen. Was denkst Du dazu?

1. Wie gehe ich mit meiner Jugendgruppe zuhause um? Selbst wer zuhause wohnen bleibt, musst überlegen, ob und wie er oder sie in der alten Jugendgruppe bleibt. Für einige Studierende ist es dran, hier weiter mit zu arbeiten, vielleicht sogar jede Woche dabei zu sein. Für andere bedeutet der Studienbeginn, den Abschied von der Mitarbeit in der Jugendgruppe zu nehmen, abgesehen vielleicht von der Unterstützung zeitlich begrenzter Projekte wie Freizeiten oder Evangelisationsveranstaltungen. Wie kann der Übergang ins Studentenleben im EC gefeiert werden? Denn mit der veränderten Lebensgestaltung eines Studierenden ändert sich auch das Leben als Christ. Das verlangt vom Jugendleiter und den Schülern in der Jugendgruppe, dass sie die Studierenden loslassen und ihnen Freiraum geben, Antworten im Glauben zu finden, die eben für ihre Lebenssituation passen. Das heißt aber auch, dass die Studierenden sich von der Jugendgruppe und den bisherigen Glaubensformen emanzipieren und zugleich das wertschätzen lernen, was sie in der Jugend geprägt hat.

2. Wie finde ich (in) eine neue Gemeinde? Für die meisten der Studierenden stellt sich spätestens dann, wenn sie nicht mehr regelmäßig nach Hause fahren, die Frage, zu welcher christlichen Gemeinschaft sie an ihrem Studienort gehören wollen. Vor allem in größeren Orten scheint die Auswahl unermesslich groß. Dabei gehört man ja als (landeskirchlicher) evangelischer Christ automatisch zur nächstgelegenen Kirche. Aber sicherlich bietet die Studienzeit auch die Möglichkeit, sich andere Konfessionen anzusehen. Oder eine christliche Studierendengruppe wie die SMD ist der richtige Ort, den Glauben zu leben. Es besteht die Gefahr, vor lauter Gemeindesuche bei keiner Gemeinde wirklich anzukommen.

Zu überlegen ist: Wo würde ich zuerst hingehen und welche Erwartungen verbinde ich mit dieser Gemeinde? Wo kann mein Platz in dieser Gemeinde sein? Und nicht zuletzt geht es auch darum, wie man als EC‘ler den Kontakt zum Jugendbund halten will. Den vollständigen Artikel findest du in der zeitschrift

echt.1/09

Zuletzt geändert am: Freitag, den 30. April 2010 um 15:58 Uhr
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